5 Tipps zum Umgang mit Absagen für einen Ausbildungsplatz

Einen guten Umgang mit Absagen muss sich nicht nur jeder Azubi im Laufe seines Lebens aneignen, sondern jeder Mensch. Schließlich kommen im Arbeitsleben auf besonders begehrte Bewerbungen mitunter drei- oder vierstellige Zahlen von Bewerbern. Zumeist kommen dann, der Zeit geschuldet, bloß standardisierte Ablehnungsschreiben. Ein Schlag ins Gesicht für jeden, der den vermeintlichen Traumjob vor Augen stundenlang an seiner Bewerbung gefeilt hat.

Einen guten Umgang mit Absagen muss sich nicht nur jeder Azubi im Laufe seines Lebens aneignen, sondern jeder Mensch.

Schließlich kommen im Arbeitsleben auf besonders begehrte Bewerbungen mitunter drei- oder vierstellige Zahlen von Bewerbern. Zumeist kommen dann, der Zeit geschuldet, bloß standardisierte Ablehnungsschreiben.

Ein Schlag ins Gesicht für jeden, der den vermeintlichen Traumjob vor Augen stundenlang an seiner Bewerbung gefeilt hat.

Obschon in vielen Branchen händeringend Azubis gesucht werden, gehören Absagen aber nun einmal zum Alltag. Umso wichtiger ist es, einen guten Umgang mit Absagen zu entwickeln. Heute stelle ich Ihnen dazu fünf Tipps vor, die dazu beitragen können.

1) Nach Absagen für einen Ausbildungsplatz unbedingt positiv bleiben

Vielleicht haben Sie schon einmal den Spruch gehört, dass jeder Mensch, dem wir begegnen, entweder ein Freund oder ein Lehrmeister ist. Genau mit dieser Einstellung sollten Sie auch an eine Absage herangehen.

Wie ich das meine, wird deutlicher, wenn wir des berühmten Zitats von Sören Kierkegaard gedenken: „Verstehen kann man das Leben nur rückwärts; leben muss man es aber vorwärts.“

Umgang mit Absagen - woran lag es?
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Im Moment der Absage lässt sich noch nicht sagen, was daraus entsteht. Ich bin aber ein Verfechter der These, dass nichts ohne Grund geschieht und alles einen tieferen Sinn hat. Nur können wir diesen eben erst in der Retrospektive begreifen – wenn überhaupt.

Lenken Sie daher Ihren Fokus stets darauf, welche positiven Aspekte Sie aus der Absage mitnehmen können. Vielleicht haben Sie die Absage erst nach einem Bewerbungsgespräch oder einer Teilnahme an einem Assessment Center für Azubis bekommen. Vielleicht haben Sie dort interessante Kontakte geknüpft. Vielleicht haben Sie aber auch die Erkenntnis gewonnen, dass diese Branche nichts für Sie ist.

Alles kann sich als wertvoll erweisen – wenn auch nicht immer auf den ersten Blick!

2) Selbstkritisch bleiben

Sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren, heißt aber natürlich nicht, dass Sie unreflektiert über die Absage hinweggehen sollten. Zum gesunden Umgang mit Absagen gehört auch, dass Sie offen hinterfragen, was Ihr eigener Anteil an der Absage war.

Sind Ihnen möglicherweise formelle Fehler beim Anschreiben unterlaufen? Fehlten in Ihrem Lebenslauf wichtige Informationen oder wies er ungeklärte Lücken auf? Sind Sie in ausreichender Form auf Ihre eigene Person, Ihre Motivation und auf das Unternehmen, bei dem Sie sich beworben haben, eingegangen?

Selbst, wenn Sie die perfekte Bewerbung abgegeben haben, kann es natürlich sein, dass unter Ihren Mitbewerbern ein Kandidat war, der nicht zwingend besser als Sie, aber für die ausgeschriebene Stelle einfach besser geeignet war.

Bei Ausbildungsstellen zwar selten, aber in der freien Wirtschaft umso häufiger: Es kann auch vorkommen, dass Stellen der Ordnung halber ausgeschrieben werden müssen, die eigentlich schon längst intern besetzt sind. Daher sollten Sie letztlich auch nicht alles auf sich selbst beziehen und sich Absagen zu sehr zu Herzen nehmen, obschon eine gewisse Selbstreflektion stets da sein sollte.

3) Stets die Professionalität wahren

Es sind die eingangs angesprochenen schmerzvollen Erfahrungen, die die meisten Menschen schon einmal durchmachen mussten. Sie bewerben sich für Ihren absoluten Traumjob. Sie legen sich mächtig ins Zeug. Sie werden eingeladen. Sie überzeugen im Bewerbungsgespräch auf der ganzen Linie. Dennoch flattert Ihnen kurze Zeit später eine standardisierte Absage ins Haus. Im digitalen Zeitalter mitunter gar ganz unpersönlich per E-Mail.

Umso wichtiger ist es, dass Sie beim Umgang mit Absagen in solchen Situationen Ihr Gesicht und vor allem auch Ihre Professionalität wahren. Gerade eine E-Mail-Absage ist heutzutage schnell beantwortet. Problematischerweise sind die ersten zwei bis drei Minuten nach Erhalt einer solchen Absage aber von impulsiven Emotionen geprägt. Erst danach entscheidet Ihr Verstand darüber, ob Sie in der Emotion (sei dies Trauer, Ärger oder gar Zorn) verbleiben oder nicht.

Umgang mit Absagen - nicht alles auf sich selbst beziehen
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Wer dann aber schon eine wütende E-Mail geschrieben und verschickt hat, kann diese nicht mehr zurücknehmen. Dabei sollte jedem klar sein, wie klein die Welt ist und wie schnell viele weitere Türen zugehen können, wenn man an einer Stelle unprofessionell aufgetreten ist.

Das heißt aber übrigens nicht, dass Sie nicht grundsätzlich nachhaken dürfen. Im Gegenteil! Wer quasi schon einen Fuß in der Tür hatte und beim persönlichen Gespräch einen guten Eindruck hinterlassen hat, der darf ruhig mal beim Personaler anklopfen und nachhaken, woran es letztlich gescheitert ist.

4) Feedback einholen

Genau ein solches Feedback von einem Personaler ist nämlich im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Schließlich können Bewerber unabhängig von ihrem beruflichen Hintergrund und/oder Werdegang nur schwerlich einschätzen, woran es haperte.

Mitunter kann ein ehrliches Feedback auch Aufschluss über einen Fehler in Bewerbungen geben, der sich vor geraumer Zeit dort eingeschlichen hat.

Umso mehr sollten Sie nach Feedbacks streben, die Sie sich auch von Freunden oder Bekannten einholen können. Auch gibt es eine Reihe von Internetportalen oder Gruppen in sozialen Netzwerken, wo Sie von Menschen mit entsprechendem Background Tipps erhalten können.

Wird dann beispielsweise deutlich, dass das Anschreiben vor Rechtschreibfehlern nur so strotzte oder bestimmte formelle Fehler sich eingeschlichen haben, so ließe sich die Erfolgsquote bei zukünftigen Bewerbungen nur über dieses Feedback drastisch steigern.

5) Am Ball bleiben

Last, but not least, darf der Umgang mit Absagen niemals zu einer Angst vor Absagen werden. Tatsächlich sitzen in den Job-Centern dieses Landes einige Menschen, die eine regelrechte Phobie vorm Bewerbungsschreiben entwickelt haben, weil sie mit Ablehnung nicht umgehen können. Weil eine standardisierte Absage ihr Selbstwertgefühl dermaßen in den Keller treibt, dass ihnen der Bittgang bei den Ämtern lieber ist als das Schreiben weiterer Bewerbungen.

Nun kann ich Ihnen in meinem Blogbeitrag natürlich nicht erklären, wie Sie festsitzende Phobien und Ängste lösen. Ich möchte Sie aber dazu ermutigen, die Flinte nicht ins Korn zu werfen, sondern es erneut zu probieren. Wieder und wieder!

Umgang mit Absagen - nicht den Mut verlieren
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Ein Stürmer mit der besten Trefferquote der gesamten Liga muss nicht zwangsläufig Torschützenkönig werden, wenn er insgesamt zu selten aufs Tor schießt. Wer aber immer dann, wann es möglich ist, einen Torschuss abgibt, der wird irgendwann zwangsläufig auch treffen. Das gilt eben auch für Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz.

Lassen Sie sich daher nicht unterkriegen, sondern suchen Sie über die unzähligen Bewerbungsplattformen im Internet oder anderweitige Anzeigen einfach nach vergleichbaren Arbeitgebern – und versuchen Sie es anschließend unter Berücksichtigung der bereits genannten vier Tipps positiv denkend aufs Neue!

Das Fazit

Heute habe ich Ihnen fünf Tipps zusammengestellt, die einen besseren Umgang mit Absagen auf Bewerbungen für Ausbildungsplätze fördern. Ich hoffe, ich konnte Sie – sofern Sie mit einer frischen Absage im (digitalen) Briefkasten auf meinen Blogartikel aufmerksam geworden sind – ein wenig aufmuntern. Am wichtigsten ist und bleibt es aber in meinen Augen, dass Sie stets die positiven Aspekte in den Vordergrund stellen und sich vom vermeintlich Negativen nicht unterkriegen lassen.

Wussten Sie übrigens, dass es im späteren Berufsleben etwas gibt, was einen Lebenslauf entscheidend aufpoliert und dazu führt, dass entsprechende Bewerbungen erfolgsversprechender werden?

Die Rede ist vom Ausbilderschein, mit dem Sie in Deutschland das Recht erwerben, in der entsprechenden Branche, in der sie selbst ausgebildet wurden, bzw. lang genug arbeiten, selbst junge Menschen auszubilden. Sie interessieren sich für diese Möglichkeit? Dann holen Sie sich jetzt über den Button in der rechten Spalte die nötigen Informationen über meinen Vorbereitungskurs zur AdA-Schein-Prüfung!

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